Hochbeet aus Cortenstahl: Alles, was Sie darüber wissen müssen

Leider ist das Hochbeet kaum mehr zu erkennen…

Für mich ist ein Hochbeet aus Cortenstahl der Inbegriff von moderner Gartengestaltung. Doch nicht nur das! Mit diesem Material verbinden Sie Optik und Funktionalität wie bei fast keinem anderen Material.

Grund genug, dass ich Ihnen auf dieser Seite alle wichtigen Informationen, Tipps und natürlich Modelle präsentiere.

Was ist Cortenstahl?

Bei COR-TEN-Stahl (auch: Cortenstahl oder Kortenstahl) handelt es sich um einen wetterfesten Stahl. Oft wird das Material auch als Edelrost bezeichnet.

Die Besonderheit ist, dass der Legierung ein geringer Teil weiterer Metalle (z.B. Kupfer oder Phosphor) beigemischt wird. So rostet die Oberfläche schnell an und bildet dann eine Schutzschicht für den darunterliegenden, blanken Stahl.

Cortenstahl rostet also an und nicht durch wie herkömmlicher Stahl.

Die rostige Patina ist somit der Schutz vor weiterer Korrosion.

7 Gründe für ein Hochbeet aus Cortenstahl

Nicht ohne Grund ist Cortenstahl in der Architektur, bei Deko-Elementen oder ganz besonders häufig bei Gartenobjekten eingesetzt. Ich möchte Ihnen hier einige Gründe dafür vorstellen:

  1. Farbgebung: Die unterschiedlichen warmen Braun- und hellen Orangetöne harmonieren ganz wunderbar mit dem Grün der Pflanzen.
  2. Modern und klassisch: Der Einsatz von verrostetem Stahl im Garten macht den Garten sehr modern. Das Material sieht sehr edel aus und ist im Freien ein echter Blickfang.
  3. Natürlicher Schneckenschutz: Gerade als Material für ein Hochbeet eignet sich Cortenstahl besonders. Es ist nämlich ein natürlicher Schneckenschutz! Die kriechenden Schädlinge meiden Cortenstahl, da der Kupferanteil im Stahl den Schneckenschleim in eine reizende Substanz verwandelt. Die ist für Schnecken natürlich unangenehm und sie drehen um.
  4. Wandelbar: Was mir an Cortenstahl so gut gefällt, ist, dass sich das Material ständig wandelt. Durch unterschiedliche Witterungseinflüsse verändern sich die Farben immer ein wenig.
  5. Witterungsbeständig: Zwar sieht der Stahl verwittert aus (und ist es ja auch), da dies aber nur die äußerste Schicht betrifft, ist der Stahl trotzdem sehr langlebig.
  6. Geringe Wandstärke nötig: Da Stahl auch bei geringer Wandstärke schon sehr stabil ist, geht wenig Raum für die Außenwand verloren und es bleibt mehr Platz für die Pflanzen.
  7. Große Auswahl: Mittlerweile ist die Auswahl an Hochbeeten aus Cortenstahl so groß, dass man auf jeden Fall ein passendes Modell findet.

Worauf man beim Kauf achten muss

Der Kauf eines Cortenstahl-Hochbeets ist zum Glück recht einfach. Gerade die Bestellung über das Internet hat viele Vorteile und geht sehr schnell. Zwar kann man das Hochbeet so vorher nicht anschauen und anfassen (das kann man in den meisten Baumärkten etc. aber auch nicht), aber man kann recht einfach die Preise vergleichen. Außerdem findet man mit wenigen Klicks eine gigantische Auswahl an Modellen und profitiert von günstigen Preisen.

Auf folgende Punkte sollten Sie vor dem Kauf achten:

  1. Standort bestimmen: Der richtige Standort ist natürlich entscheidend. Doch meist hat man nicht so viele Möglichkeiten in seinem Garten, den der Platz ist natürlich begrenzt. Deshalb gibt es zwei Möglichkeiten:
    1. Ist der Standort des Hochbeets vorgeben, weil es an diese Stelle einfach gut passt oder es keine andere Möglichkeit gibt, müssen die Pflanzen im Beet dazu passend ausgewählt werden. Ist der Standort sehr schattig, müssen Sie Pflanzen heraussuchen, die damit zurechtkommen.
    1. Möchten Sie unbedingt bestimmte Pflanzen in Ihrem Hochbeet, müssen Sie den Standort des Beetes nach den Bedürfnissen dieser Pflanzen auswählen. So können an einem sehr sonnigen Ort zum Beispiel mediterrane Kräuter eingepflanzt werden.
  2. Messen: Ist der perfekte Ort für das Hochbeet gefunden, sollte dieser genau vermessen werden. Ich notiere mir hierbei direkt, wie groß das Hochbeet maximal sein kann und was die Mindestgröße ist. Durch diese Werte kann ich Hochbeete schnell aussortieren, die nicht passen, was sehr viel Zeit spart.
  3. Material prüfen: Achten Sie vor dem Kauf unbedingt auf das verwendete Material des Hochbeetes. Teilweise wird ein Bezug zu Cortenstahl suggeriert, der nicht immer gegeben ist. Wenn nicht explizit „Cortenstahl“ genannt ist, handelt es sich bei dem verwendeten Material teilweise um einfachen Stahl. Dieser ist zwar billiger, rostet mit der Zeit aber durch.
  4. Preise vergleichen: Als letzten Schritt sollte man die Preise für das in Frage kommende Modell auf unterschiedlichen Plattformen, Shops und Händlern vergleichen. Da geht zum Glück mit wenigen Klicks und kann viel Geld sparen.

Tipps für das Anlegen des Hochbeets

Ist das Hochbeet gekauft, geht es an den Aufbau. Dieser ist von Modell zu Modell verschieden. In jedem Fall sollten Sie sich aber genau an die Aufbauanleitung halten. Das erspart Ärger und man kommt damit schneller zum Ziel.

Ich denke zwar beim Aufbau oft, dass ich es besser weiß, dass ich einen klügeren Weg gefunden habe oder dass etwas in der Anleitung nicht stimmen kann, doch meist irre ich mich.

Wenn das Hochbeet aufgebaut ist, geht es an daran es anzulegen.

Hier unterschiedet sich das Vorgehen eigentlich nicht von jedem anderen Material.

Das Hochbeet kann dabei auf folgende zwei Wege befüllt werden:

Schichtsystem

Das Schichtsystem zeichnet sich durch das Aufeinanderschichten von unterschiedlicher organischer Bestanteile. Bewährt haben sich folgende Schichten von oben nach unten:

  • Kompost
  • Laub
  • Grasnarbe oder Häckselgut
  • Grober Gehölzschnitt
  • Schutzgitter / Hasendraht gegen Wühlmäuse

Natürlich kann auch noch anderes Material eingebracht werden. Je nachdem, was im Garten vorhanden ist. Dabei muss man nur darauf achten, dass man zuerst das grobe Material unten und das feine oben einfüllt.

Der große Vorteil dieses System ist, dass es nach und nach verrottet und so über einen langen Zeitraum Nährstoffe zur Verfügung stellt.

Allerdings sackt das Beet so immer wieder nach unten ab, weshalb man in regelmäßigen Abständen weitere Erde nachfüllen muss.

Reine Erde

Ich selbst habe auch schon Hochbeete komplett mit Mutterboden, Kompost oder Gartenerde aus dem Baumarkt gefüllt. Ein geringeres Pflanzenwachstum konnte ich bisher noch nicht feststellen.

Das hat den Vorteil, dass das Beet nicht so sehr zusammensackt. Nach dem Einbringen der frischen Erde sollte man zwar auch einen kräftigen Regenschauer darüber gehen lassen (oder mit dem Gartenschlauch nachhelfen), doch nachdem die Erde sich dann verdichtet hat, gibt sie kaum mehr nach.

Um über Jahre hinweg für eine ausreichende Nährstoffversorgung zu sorgen, können kleinere Pflanzen nach der Ernte untergegraben werden. Oder man düngt immer mal wieder nach.

Ausgewählte Hochbeete aus Cortenstahl

Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch einige Cortenstahl-Hochbeete vorstellen. Ich hoffe, dass Sie mit allen Informationen und Tipps dieser Seite schnell ein passendes Modell kaufen können.

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prima terra Hochbeet-Bausatz Edelrost Unique Maße 236x118cm Höhe 78cm
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  • Perfektes Wachstum von Pflanzen, Kräutern und Gemüse da die Wärme gespeichert wird und Schnecken den Rost meiden
  • Schneller Paketversand und einfaches Aufbauen durch das Bausatzsystem
  • Quadratische Hochbeete sind 4-teilig, rechteckige Hochbeete sind auf der Längsseite geteilt und sind deshalb 6-teilig

Letzte Aktualisierung am 8.03.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API