Hochbeeterde: Tipps zur Befüllung und Auswahl an spezieller Erde

Wer sich ein Hochbeet kaufen möchte, stellt sich schnell die Frage:

Wie und mit was befülle ich das Beet eigentlich?

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen verschiedene Möglichkeiten vorstellen, die Vor- und Nachteile beleuchten und genau auf sogenannte Hochbeet-Erde eingehen.

Welche Möglichkeiten gibt es, um ein Hochbeet zu befüllen?

In den letzten Jahren haben mich Hochbeete immer mehr überzeugt, sodass ich nach und nach weitere Beete gebaut oder gekauft habe. Dabei habe ich auch verschiedene Arten der Befüllung des Beetes ausprobiert, die ich Ihnen nun vorstellen möchte.

Ein Hochbeet kann prinzipiell auf zwei Arten befüllt werden:

Schichtsystem

Dabei werden verschiedene Arten von Grünschnitt in das Beet geschichtet. Ein bewährter Ansatz sieht dabei folgendermaßen aus (von unten im Beet nach oben):

MaterialHöhe
Baum-, Stauch- oder Heckenschnittca. 25 cm
falls vorhanden: umgedrehter Rasenbodenca. 10 cm
Grünabfälle (Rasenschnitt, Laub, feines Häckselgut oder Kompost)15 cm
feine, hochwertige Blumenerderestliche Höhe aber mindestens 20 cm

Dies hat den Vorteil, dass sich das Material nach und nach zersetzt und so neben Wärme auch kontinuierliche Nährstoffe freigesetzt werden. Das sorgt für hohe Erträge und man hat eine sinnvolle Verwendung für diese „Gartenabfälle“. So wird das Hochbeet eine Art Komposter, der aber bepflanzt werden kann.

Allerdings muss dieses Material auch vorhanden sein und zum richtigen Zeitpunkt anfallen. Wer mit dieser Methode sympathisiert, sollte das Beet am besten im Herbst anlegen, wenn viele Grünschnitt anfällt.

Auch sackt die Erde hier nach und nach weiter ab und muss immer wieder – am besten nach der Ernte – aufgefüllt werden. Dies erklärt sich zunächst einmal dadurch, dass die Erde in die Hohlräume der verschiedenen Schichten rutscht. Im Laufe der Zeit beginnt der Verrottungsprozess und das Volumen des Grünschnitts wird kleiner.

Ausschließlich Erde

Alternativ kann das Hochbeet ausschließlich mit Erde befüllt werden. Dies hat den Vorteil, dass es schneller geht, man nicht auf Material aus dem Garten angewiesen ist und man damit auch flache Hochbeete befüllen kann.

Bei der Schicht-Methode sollte das Hochbeet nämlich mindestens 60 cm hoch sein. Darunter kommt der Verrottungsprozess nicht in Gang und die Schichtung macht keinen Sinn.

Gerade bei Hochbeeten, die auf dem Balkon oder der Terrasse aufgestellt werden, macht es deshalb Sinn, diese nur mit Erde zu füllen.

Auf Balkon oder Terrasse finden aufgrund des geringeren Gewichts und der guten Platznutzung meist Tischhochbeete Verwendung. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie – wie ein Tisch – nur eine sehr flache Pflanztiefe haben, was Gewicht spart.

Bei den meisten Modellen befindet sich unter der Beetfläche noch Platz für Schubladen oder eine Ablage. Dadurch kann der Platz optimal genutzt werden, weshalb ich solche Hochbeete besonders für kleine Terrassen oder Balkone empfehle.

Achten Sie bei dieser Methode auch darauf, dass Sie nach der Befüllung des Beetes ein paar Tage abwarten, bevor sie es bepflanzen. Die Erde wird auch hier in sich zusammensacken und muss in aller Regel noch einmal aufgefüllt werden.

Bei sehr hohen Hochbeeten müssen Sie auch nicht das komplette Volumen mit Erde befüllen. Je nach Pflanzenart, die im Beet gezogen werden soll, reicht es auch, wenn Sie einen unteren Teil mit einem anderen Material füllen und nur die oberste Schicht aus Erde besteht.

Spezielle Hochbeeterde sinnvoll?

Ob eine spezielle Hochbeeterde sinnvoll ist, kann ich noch nicht sagen. Ich selbst habe sie nämlich noch nie verwendet. Die verschiedenen Hersteller werben damit, dass in der Erde ein hochwertiger organisch-mineralischer Dünger oder abgesiebter Grünschnittkompost integriert ist.

Außerdem ist diese Erde für das Hochbeet meist besonders humusreich, was sie besonders locker macht.

Die meisten dieser Produkte sind gleichzeitig in Bio-Qualität und torffrei (oder torfreduziert), was ich persönlich für sehr gut halte.

Wer ein kleines Hochbeet befüllen möchte und deshalb nicht viel Erde benötigt, kann sich ein paar Säcke dieser speziellen Erde kaufen, um es auszuprobieren. Bei größeren Beeten geht die Anschaffung doch ins Geld.

Hier ein Überblick über verschiedene Hochbeeterden:

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Mittlerweile gibt es sogar spezielle Erde für die verschiedenen Schichten im Hochbeet. Dies kann für alle eine Überlegung wert sein, die keinen eigenen Grünschnitt haben, aber dennoch ihr Hochbeet im Schichtsystem anlegen möchten:

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Über Ihre Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen. Ich werde versuchen mein nächstes Hochbeet mit dieser speziellen Erde für Hochbeete anzulegen, um fundiertere Aussagen machen zu können.